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Stand: 07.06.2016

Pressemitteilung

„Menschen mit Behinderung zu impfen erfordert besondere Aufklärung“

Andrea Weber beim impfenAndrea Weber beim impfen

Das Caritas-Förderzentrum Paul Josef Nardini Zweibrücken ist das erste Förderzentrum des Caritasverbandes für die Diözese Speyer, das heute seinen Impftermin in der Einrichtung hatte. Im Förderzentrum leben Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung oder werden dort in tagesstrukturierenden Maßnahmen gefördert. 91 Kunden aus der Wohnstätte, der Tagesförderstätte und dem Ambulanten Dienst sowie Mitarbeiter*innen wurden geimpft.

Heidi Krebs beim impfenHeidi Krebs beim impfen

 

 

 

 

 

Zum Förderzentrum in Zweibrücken gehören noch zwei Außenwohngruppen in Landstuhl. Diese sind am kommenden Montag und am Mittwoch dran. An allen drei Standorten gab es in der vergangenen Woche separate Aufklärungstermine. „Die Aufklärung erfordert bei Menschen mit Behinderung schon etwas mehr Zeit, als etwa in einem Altenheim. Außerdem gibt es für viele unserer BewohnerInnen und BesucherInnen gesetzliche Betreuer, die noch mit einzubinden sind“, beschreibt Einrichtungsleiter Winfried Hoffmann das Prozedere. „Deshalb bin ich ganz besonders erleichtert, dass wir jetzt den ersten Impftermin in der Einrichtung geschafft haben.“

Einrichtungsleiter Hoffmann beim impfenEinrichtungsleiter Hoffmann beim impfen

Die Organisation der Impfung fand für allen drei Standorte in enger Zusammenarbeit mit dem Zweibrücker Impfteam unter der Leitung von Dr. Christoph Gensch und Jan-Hendrik Prager vom DRK Südwestpfalz stat. „Unsere Leitungskräfte und die Mitarbeiter der Verwaltung der Einrichtung haben in aufwändiger Detailarbeit die Impfaktion vorbereitet, erzählt Hoffmann. „Dazu zählen Meldung und Abstimmung der Impfkandidaten an das Landesamt, Registrierung und Administration der Aufklärungsunterlagen und der Aufbau einer Impfstrasse, die die gleichzeitige Impfung an vier Plätzen möglich macht.“

Pflegemanagerin Kerstin Bettin beim testenPflegemanagerin Kerstin Bettin beim testen

Das Zweibrücker Impfteam unter Leitung von Dr. Mergim Shabani und einer Mitarbeiterin des DRK hat die Aufklärung und die heutige Impfung durchgeführt. Dabei waren sieben Mitarbeiter*innen vom DRK Zweibrücken im Einsatz. Die Impfung verlief reibungslos. Verimpft wurde 90mal Astra Zeneca und einmal Biontec.

In der Wohnstätte St. Elisabeth in Landstuhl werden am Montag 39 Personen geimpft und am Mittwoch in der Wohnstätte St. Martin sind es 48 Personen.

Text und Fotos: Caritasverband für die Diözese Speyer

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