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Stand: 07.06.2016

Pressemitteilung

Feierstunde für Abschied und Neubeginn

Verabschiedung von Winfried HoffmannZum Abschied überreichte Caritasdirektor Vinzenz du Bellier (rechts) Winfried Hoff-mann ein Geschenk. Bernhard Reichhart / Caritasverband für die Diözese Speyer

Winfried Hoffmann, seit 2010 Leiter des Caritas-Förderzentrums Paul Josef Nardini in Zweibrücken, beginnt zum 1. August eine neue Aufgabe als Caritasdirektor beim Caritasverband Darmstadt. Mit Melanie Müller, bisher Bereichsleitung Fördern und Betreuen, wurde seine Nachfolgerin in ihr neues Amt eingeführt.  "Ich bedauere es sehr, dass Sie uns nach so vielen Jahren verlassen wollen, kann es jedoch verstehen, denn es ist nachvollziehbar, der richtige Schritt", sagte Caritasdirektor Vinzenz du Bellier. Er ging auf Stationen im Werdegang Hoffmanns ein, der "sich ehrgeizig und strebsam hochgearbeitet und so eine klassische Karriere hingelegt" habe. Stete Fort-, Aus- und Weiterbildung hätten den Berufsweg von Winfried Hoffmann geprägt, betonte du Bellier. 

So sei Winfried Hoffmann vor seiner Zeit bei der Caritas als Rundfunkredakteur und Rettungssanitäter tätig gewesen. Seit fast 40 Jahren sei er ehrenamtlich beim Malteser Hilfsdienst engagiert. Der Caritasdirektor hob den Einsatz Hoffmanns bei Fusionen unterschiedlicher Einrichtungen innerhalb der Caritas-Betriebsträgergesellschaft Speyer hervor. "Es waren immer Herausforderungen, die umgesetzt und gelöst wurden", hob  du Bellier hervor: "Nun wartet eine neue Herausforderung auf Winfried Hoffmann", fügte er mit Blick auf den Wechsel nach Darmstadt hinzu.

Seine fast 20-jährige Tätigkeit beim Caritasverband für die Diözese Speyer, die als Bereichsleiter der Wohnstätte im Haus Sonne in Zweibrücken begann, ließ Winfried Hoffmann in Form von Flipcharts mit kleinen Geschichten noch einmal Revue passieren. Behindertenhilfe zu organisieren, sei für ihn "Neuland, ein Sprung ins kalte Wasser gewesen", erinnerte sich Hoffmann an die Anfänge im Haus Sonne. "Mein Grundsatz war immer, Rahmenbedingungen zu schaffen und dafür zu sorgen, dass die Menschen Unterstützung bekommen und sie gut versorgt sind", erklärte der 55-Jährige und betonte: "Caritas ist meine Profession". Er habe sich immer bemüht, "wertorientiert zu führen und Wertschätzung zu generieren", so Hoffmann und wies auf die drei für ihn wichtigen Kernwerte "Positive Grundhaltung", "Etwas bewegen" und "Begeisterung" hin. 

Leiter Wilhelm Hoffmann und seine Nachfolgerin Melanie MüllerWinfried Hoffmann übergab seiner Nachfolgerin Melanie Müller den Staffelstab in Form einer Torte mit dem Porträt von Paul Josef Nardini.Bernhard Reichhart / Caritasverband für die Diözese Speyer

Hoffmanns Dank ging an das Führungsteam, an das Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie an viele Partnerschaften. Seiner Nachfolgerin Melanie Müller übergebe er "eine relativ modern aufgestellte Einrichtung sowie ein tolles Team".  Michael Röser, Leiter der Abteilung Caritas-Förderzentren, übernahm die Aufgabe, Melanie Müller als Nachfolgerin Hoffmanns zu präsentieren. "Ich trete die Stelle mit großem Respekt an", sagte Melanie Müller mit Blick auf "große Fußspuren". Sie bedankte sich für das Vertrauen für ihr neues Amt und ihrem Noch-Chef Hoffmann für die gute Zusammenarbeit: "Es ist wichtig, mit dem Herzen zu leiten."

Text und Fotos: Bernhard Reichhart für den Caritasverband für die Diözese Speyer

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